Von der Entstehung und Entwicklung des Reifens

Die Reifen Historie: vom Fahrraddreifen bis hin zum ersten Autoreifen

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Der Reifen ist die einzige Verbindung zwischen Straße und Fahrzeug und daher genau so wichtig wie etwa die Bremsen. Doch wer hat eigentlich den Reifen erfunden und wie kam es dazu?

Im Jahr 1844 entdeckte der Amerikaner Charles Goodyear während eines chemischen Experiment, dass ein Schwefel-Kautschuk Gemisch unter Druck und Wärme nicht zerfließt,

sondern elastischen Stoff ergibt und hat somit, eher zufällig, die Vulkanisation erfunden.

Einige Jahr später, im Jahr 1888, hatte der Schotte John Dunlop, eigentlich Tierarzt, die Idee zum ersten Fahrradluftreifen und gründete im Jahr 1889 das erste Dunlop-Reifenwerk,

zunächst ausschließlich für Fahrradreifen.

Edouard Michelin gelang es dann im Jahr 1894 den ersten Autoreifen, ein Schlauchreifen, zu fertigen. Im Jahr 1904 wurde der erste Profilreifen für Automobile weltweit von der Firma Continental geschaffen.

1914 folgte dann die industrielle Herstellung des heutigen Reifenkordes als Kettfaden. Der Synthesekautschuk wurde im Jahr 1916 das erste Mal benutzt. Damals waren alle erhältlichen PKW Reifen Diagonalreifen.

Der erste Radialreifen wurde erst im Jahr 1948, ebenfalls von Michelin, entwickelt.

Geschichte des Reifen

Art und Typ des Reifen

Der erste Winterreifen

Der erste Winterreifen wurde von der Marke Nokian Tyres im Jahr 1934 auf den Markt gebracht. Entwickelt und produziert wurde er in Finnland und bot starke Traktion bei Schnee im Winter.

Auch in Sachen Spikes hatte Nokian Tyres die Nase vorne. Der erste für Spikes entwickelte Winterreifen war der Spike-Reifen Nokian Kometa-Hakkapeliitta.


Das EU Reifenlabel

Seit dem 1. November 2012 müssen Hersteller mit dem Reifenlabel die Nasshaftung, Rollgeräusche und die Kraftstoffeffizienzklasse inklusive der entsprechenden Messwerte angeben.

Das Reifenlabel gilt für PKW- , Transporter- und LKW-Reifen, jeweils für Sommerreifen, Winterreifen und Ganzjahresreifen. Für Motorrad-und runderneuerte Reifen gibt es bisher keine Reifenlabelpflicht.


Was steht auf dem Reifen?

Neben der Hersteller und Profil, finden Sie viele weitere, nützliche Informationen , die Aufschluss über die Eigenschaften bringen. Es gibt bestimmte Normen, an die sich die Reifenhersteller halten müssen.

Ob Continental, Pirello, Hankook, Michelin etc. Jeder Hersteller muss sich an diese Norm halten. Die Reifengröße, als Beispiel 205/55 R16 91H, steht für folgendes: Die erste Zahl ist die nominelle Reifenbreite in Millimeter,

die Höhe des Reifens, der Buchstabe an dritter Stelle für die Bauweise (R=Radialreifen/D=Diagonalreifen/ZR=zugelassene Geschwindigkeit über 240 km/h). Die nächste Zahl steht für den Felgendurchmesser in Zoll,

dann kommt der Tragfähigkeitsindex und der letzte Buchstabe steht für die zugelassene Geschwindigkeit.

Das Reifenalter finden Sie gegenüber der Reifenbezeichnung. Dieses ist mit DOT gekennzeichnet. Ein Reifen mit der Bezeichnung 302019 wurde zum Beispiel in der 30. Kalenderwoche im Jahr 2019 hergestellt.

Winterreifen und Ganzjahresreifen, die ab dem 01.01.2018 hergestellt wurden, müssen neben dem M+S Zeichen zusätzlich das Alpine Symbol haben. Für Sommerreifen gibt es keine spezielle Kennzeichnungspflicht.


Wann kam die Alufelge dazu?

Der Porsche 911 war der erste Serienwagen, der mit Leichtmetallräder ausgeliefert wurde. Produziert wurden die Felgen von der Otto Fuchs KG. Im Jahr 1968 wurde dann der Daimler-Benz mit dem neuen Typ 300SEL 6.3

mit einem Leichtmetallscheibenrad angeboten, ebenfalls von der Firma Otto Fuchs KG gefertigt.

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